Vorgehen


Schon in der Bibel steht zu lesen: „Glaube kann Berge versetzten“.
Wir wissen auch, dass eine gemeinsame Vision Kräfte, Fähigkeiten
und innere Motivation freisetzt und Dinge entstehen, von denen wir vorher
nichts geahnt haben.

Trotz allen Glaubens, einer Vision und der damit verbundenen Haltung ist
es von Vorteil, das dazu gehörende Handwerkszeug gut zu beherrschen.
Nun könnte es wiederum eine Frage nach der Henne und dem Ei werden;
Haltung oder Handwerkszeug - meine Erfahrung zeigt mir, dass beide Wege
sich ergänzen. Über den Gebrauch meines Handwerkzeugs und der
Orientierung an Zielen arbeite ich auch an meinen Blick auf die Welt und den
Blick auch auf mich und meine Mit – Menschen.

Die Arbeit mit den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation ist immer
verbunden mit der Bedeutung und Wirkung in der und auf die Umwelt. Wenn
ich den Wunsch habe, eine bestimmte Wirkung, eine offene und ehrliche
Resonanz zu erreichen, ist die Fähigkeit der „richtigen“ Anwendung dieser
Schritte von großem Nutzen.


Das Vier-Schritte-Modell der Gewaltfreien Kommunikation


Beobachtungen klar benennen; von Bewertungen unterscheiden


Gefühle äußern


Bedürfnisse formulieren


Klare, erfüllbare Bitten äußern


Unterschied zwischen Kompromiss und Konsens

Beobachtungen, Bewertungen

Positive und negative Gefühle aufspüren, wahrnehmen, einordnen

Bedürfnisse kennen lernen

Gefühle und Bedürfnisse in Beziehung setzen

Bitten formulieren können; von Forderungen unterscheiden können

Eigene mentale Modelle erkennen
Ursachen, verborgene Wünsche, Haltungen, Einstellungen

Das Modell auf eigene Situationen anwenden