Vorgehen / Inhalte


Fokus und Inhalt sind eng mit dem Setting verknüpft: In der Einzelsupervision
und der Gruppensupervision stehen eher persönliches Verhalten und die
zugrundeliegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle im Vordergrund.

Jeder Teilnehmende erhält abwechselnd Raum, sich einzubringen und für sich
zu lernen. Fallsupervision findet ebenfalls oft in der Gruppe statt. Die Gruppe dient
jeweils als Spiegel und als Sparringpartner. Die Teamsupervision befasst sich
eher mit dem Miteinander, der Zusammenarbeit, gemeinsamen Zielen, Prozessen,
Strukturen und Kultur.

Die Auflistung der Supervisionsthemen macht deutlich, dass zu deren jeweiliger Bearbeitung ein geschützter Rahmen unerlässlich ist. Dieser Rahmen wird als
Setting bezeichnet. Das Setting umfasst einen Kontrakt mit dem Supervisanden,
in dem Schweigepflicht vereinbart wird.

Darüber hinaus bestimmen klare Gesprächsregeln und ein ungestörter Raum
den Rahmen. Der Kontrakt beinhaltet ebenso den Umfang der Beratungsgespräche.
Die Autonomie des Supervisanden steht immer im Vordergrund.


Der Supervisor
Vom Supervisor ist ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz zu erwarten.
Dazu gehören u.a Authentizität, Empathie, Reflexionsfähigkeit, Leitungsfähigkeit,
Frustrationstoleranz, Methodenkompetenz und ggf. Feldkompetenz.