Ziele


In Konfliktsituationen geschieht es oft, dass Gespräche eskalieren,
die Gefühle offen oder unbewusst „Herrschaft“ über die Situation
gewinnen. Sie können nachwirken, indem Personen das Nichtgelingen
einer guten Kommunikation auf sich beziehen (ich bin nicht gut genug)
oder „die Schuld“ auf andere schieben.

So gelangen wir zu Bewertungen des Verhaltens von Personen, die
dann meistens zu einer Bewertung der Person wird. Uns ist es nicht
bewusst, dass die Missachtung unserer Wünsche, die nicht erfüllten
Bedürfnisse die Ursachen unserer unguten Gefühle sind.

Wir richten wenig Aufmerksamkeit darauf, sie zu bemerken, ihnen
Achtung und Aufmerksamkeit zu schenken, den Bedürfnissen auf den
Grund zu gehen und im Einklang damit zu reden und zu handeln.


Die Teilnehmer entwickeln eine Haltung und Fähigleiten, die es
ermöglichen

Verantwortung für sich wahrzunehmen; Grenzen zu setzen

eine wertschätzende, verständnisvolle Verbindung zu sich selbst
und anderen aufzubauen

Beobachtungen von Bewertungen und Urteilen unterscheiden können

Gefühle bei sich wahr – zu – nehmen und empathisch für andere zu sein

sich über Gedanken, Wünsche, Interessen und Bedürfnisse klar zu
werden und auszutauschen

Wünsche von Forderungen unterscheiden und entsprechend
formulieren können

eigene Widerstände aushalten und benennen können

Anderssein als Möglichkeit neuer Sichtweisen anzuerkennen

Lösungen zu finden, bei denen möglichst die Bedürfnisse aller
berücksichtigt werden

Kritik so zu äußern, dass sie nicht verletzt

Konflikte in friedliche Gespräche umzuwandeln