Ziele


Das Hauptziel des Modells ist es, die Trauerfähigkeit als Lebensressource so
weit zu entwickeln, dass die Auseinandersetzung mit dem Werden und 
Vergehen, mit Abschied und Neubeginn gelingen kann.

Es wird nicht behandelt, therapiert – Trauerfähigkeit fördert die Entwicklung von
Gesundheit und Lebensfreude.


Sie werden

sich und anderen in einer Gemeinschaft begegnen

erfahren, dass sich in dieser Solidargemeinschaft Vertrauen, Respekt und
Achtsamkeit entwickelt

erleben, dass ich in dieser Seilschaft nicht allein bin,
in meiner Trauer getragen werden

Klarheit über die Verschiedenheit meiner Trauer erlangen

Fähigkeiten entwickeln, um mir und meiner Trauer zu begegnen

Aktive mit ihrer Trauer umgehen

Gefühle wahrnehmen, ausdrücken und zeigen

Erfahren, dass Weinen und Lachen ihre Berechtigung haben

Raum für Neues entstehen lassen

erkennen, dass keiner für Sie und Ihr Wohlergehen verantwortlich ist;
Eigenverantwortung übernehmen

sich „neu“ entdecken, annehmen und als wunderbares Wesen lieben

andere so sein lassen können wie sie sind

Ressourcen „wieder“ entdecken und für sich nutzen


In dem wir unserer Trauer und den damit verbundenen Gefühlen begegnen,
sie anschauen, ordnen und zum Ausdruck bringen, kommen wir uns selbst
und den Mitmenschen näher. Die Energie, welche wir zum Verdrängen,
nicht Hinschauen, nicht Wahrhaben wollen und Ignorieren dieser Gefühle
aufgebracht haben, können wir für neue Lebensgestaltung nutzen.


Durch die Umwandlung lebenshindernder Trauer in lebensfördernde Trauer
gewinnen wir:

Gesundheit

Lebensfreude

Lebenssinn

Identität

Selbstbewusstsein

Selbstverantwortung

Selbstfürsorge

Selbstliebe

Persönlichkeit